King’s Kolumne: Ein Dach über dem Kopf …
Wer wie ich in seinem Leben viel reisen musste und wollte, durfte zuweilen unterschiedlichste Erlebnisse in den verschiedensten Hotels dieser Welt erfahren. Und da wir hier in dieser Kolummne ja die feineren Seiten des Seins beleuchten wollen, hier ein kleine (aber garantiert sehr feine) Auflistung meiner Lieblingshäuser und Ess-Etablissements mit Begründung.
Lissabon, meine europäische Lieblingsstadt. Hier gibts realistisch gesehen nur zwei wirkliche Alternativen, zum Einem das Ritz, vor allem wenn man auf Prunk und Äusserlichkeiten steht. Und zum anderen das wunderbare York House, ein ehemaliges Konvent welches sehr feinfühlig und mit großer Stilsicherheit zu dem bezaubernsten Hotel der Welt umgebaut wurde. Inmitten des pulsierenden Lissabon eine Oase der Feinsinnigkeit und Ruhe, wo früher die Mönche Einkehr suchten kann sich der Reisende von heute von einem perfekt geschulten Team nach allen Regeln der Kunst bemuttern lassen.
Hinfliegen und ansehen: “Indigenous Brilliance” – Indianische Kunst, ausgestellt in London
Eine Ausstellung zeitgenössischer indianischer Kunst ist vom 8. bis 21. Juni 2012 in der Highgate Gallery am Highgate Literary and Scientific Institute in London/England. zu sehen. Eine seltene Gelegenheit für die Londoner UND für Sie, Originalbilder, Schmuck, Skulpturen, Perlenstickereien und Fotografien der amerikanischen Ureinwohner zu betrachten, zu sammeln und sich daran zu erfreuen!
Die Ausstellung “Indigenous Brilliance” zeigt indianische Künstler aller Altersstufen zwischen Anfang 20 und Ende 70 aus den verschiedensten Regionen der Vereinigten Staaten von Amerika. Lassen Sie sich gefangennehmen von vielen künstlerischen Ausdrucksformen in Material und Stil. Eines der Ziele dieser wunderbaren Ausstellung ist es, die breite Palette der Vielfalt und des Könnens zeitgenössischer indianischer Kunst zu repräsentieren. Sinn dieser Zielstellung ist es, einen tiefen Einblick in die Vielzahl an Dingen zu geben, die in der heutigen Welt der zeitgenössischen indianischen Kunst geschehen. Jeder ausgewählte Künstler präsentiert verschiedene Originalarbeiten und somit wahrhaft aufregende Einblicke in eine Welt, zu der wir als Europäer nur seltenen Zutritt haben und die es zu erhalten und zu unterstützen lohnt.
Hilfe für die Bevölkerung der Sahel-Zone: spenden Sie 1 Euro mit Ihrer SMS
UNESCO-Sonderbotschafterin Ute-Henriette Ohoven kümmert sich seit vielen Jahren aufopferungsvoll um die Menschen auf der Welt, die auf dringende Hilfe angewiesen sind. Aktuell sind in der Sahel-Zone geschätzte 15 Millionen Menschen durch die letzte Dürrekatastrophe in den folgenden Monaten vom Hungertod bedroht.
Vor wenigen Wochen war sie vor Ort in einem Flüchtlingslager in Burkina Faso, um von gesammelten Geldern der UNESCO-Stiftung direkt vor Ort Lebensmittel für die betroffenen Menschen zu kaufen und zu verteilen. Die Situation vor Ort raubt jedoch der gestandenen Helferin noch heute die Fassung. Was die UNESCO-Sonderbotschafterin vor Ort erlebte, war fürchterliches Leid. Jegliche organisatorische Strukturen fehlten, es herrschte und herrscht unsägliches menschliches Leid und Tod und Hoffnungslosigkeit. Das gesammelte Geld reichte leider nur für 4000 Menschen statt für 7000 Menschen wie eigentlich benötigt. Niemand benötigt Phantasie, um sich vorstellen zu können, wie es für Ute-Henriette Ohoven war, hungernde Menschen abzuweisen, weil kein Essen mehr da war.
Erwarte das Unerwartete: Gitarrenvirtuose Pet Metheny mit neuem Album
Wer Pat Metheny mag, gehört zweifelsohne zu den Menschen, denen Abwechslung nicht fremd ist. Zwei Dinge aber stehen bei aller Abwechslung außer Frage: Pats permanent hohes Niveau der Hingabe und die musikalische Qualität, die all seinen Songs und Projekten innewohnt.
Im Grunde habe ich Pat Metheny die Entdeckung des Jazz für mich persönlich zu verdanken. Ob rein akustisch oder aufwühlend elektrisch, kraftvoll intensiv oder zutiefst beschaulich, streng durchkomponiert oder völlig improvisiert – stets war und ist es die wunderbare Sensibilität seiner Arbeit, die seit vier Dekaden in vorderster Linie steht. Nach zwei vollkommen verschiedenen Alben, nämlich “Orchestrion” und dem im letzten Jahr mit einem Grammy ausgezeichneten “What It’s All About”, auf dem Metheny der Bariton-Gitarre alle ihre Geheimnisse entlockte, musiziert Metheny nun ganz ungewohnt im Quartett auf UNITY RECORD.
Kings Kolumne: Gott nah zu sein.
Ich habe in meinem Leben sehr viel, sehr gut, sehr teuer und sehr glücklich gespeist. Ich mach daher auch kein Hehl daraus dass ich bestimmt schon den Gegenwert zweier veritabler Einfamilienhäuser in den Gourmettempeln Frankreichs und in den Weinbergen Bordeaux’ ließ.
Und das alles ohne Reue. Der grosse irische Schauspieler und Sänger Richard Harris sagte einmal auf die Frage ob er denn nie Rachegefühle gegen all’ die Regisseure drittklassiger Filme hatte, die er machen musste um zu überleben: „Gut zu leben ist die beste Rache!“
Und so hab ich an allen gewesenen und noch aufkommenden Unwegsamkeiten unseres Daseins bereits in Übermaß Rache genommen. Und ich fühl mich gut dabei. Ich war bei Bocuse, der grosse Küche zelebriert, bei dem aber das letzte Quentchen sakraler Herrlichkeit fehlt. Eine gut geölte Maschinerie der Namensausbeutung des Meisters.
Die Initiatorin und Leiterin des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Potsdam NICOLA GALLINER zu Gast bei VIVIAN KANNER
Am Sonntag, dem 20. Mai um 14:00 ist die Initiatorin und Leiterin des Jüdischen Filmfestivals Berlin und Potsdan NICOLA GALLINER zu Gast bei VIVIAN KANNER.
Grafik: JFFB
Was wäre Berlin ohne das Jüdische Filmfest, welches jedes Jahr zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland anzieht. Für mich persönlich ist es das cineastische Mai-Highlight in Deutschland und dies schon seit vielen Jahren. 1997 war ich zum ersten Mal persönlich mit einem Freund zu Gast als Zuschauer. In diesem Jahr wird das Jüdische Filmfestival, inzwischen mit Events und Aufführungen in Berlin UND Potsdam, 18 Jahre alt.Es findet vom 4.-17. Juni 2012 statt.
Das Motto für 2012 liegt also auf der Hand: 18! Le Chaim – Aufs Leben…
SPEKTORULÄR: REGINA SPEKTOR und ein fröhliches DON’T LEAVE ME
Musikkritiker überschlagen sich mit Wonne-Äußerungen und das Publikum liebt sie abgöttisch. Wer Regina Spektor bisher nicht kannte, ist beim Hören der ersten Songs oder nach dem ersten Konzertbesuch begeistert von der außergewöhnlichen Künstlerin.
Cover: © WMG
„Miss Spektor kann Pop-Songs schreiben, wenn sie es mag. Aber Pop ist weit weg von dem, was sie eigentlich will.” (New York Times)
„Eine einzigartige Songwriter-Stimme, die mit Eleganz und offensichtlicher Leichtigkeit Genre-Grenzen überschreitet und Alter Egos erschafft!“ (NPR Music)
Ich kann mich dem nur anschließen. Regina Spektors ungewöhnliche Stimme fiel mir persönlich erstmals auf, als sie gemeinsam mit Ben Folds den Song You don’t know me auf dessen Album Way To Normal sang. Ihre eigenwillige Art, Musik zu interpretieren, sticht noch heute aus der Fülle musikalischer Neuerscheinungen heraus.
LISA ZENNER und YVONNE FENDEL, die Leiterinnen der Berliner Kultur-Location “corbo – Kleinkunstbühne” zu Gast bei VIVIAN KANNER
In originellem, stilvollem Ambiente bietet das „corbo“ seit September 2010 ein vielfältiges Kleinkunstprogramm auf hohem Niveau. In dem von beiden Künstlerinnen/Gründerinnen Yvonne Fendel und Lisa Zenner umgebauten und eingerichteten Raum in einer ehemaligen Maschinenfabrik mit 99 Zuschauerplätzen wird ein vielfältiges Kulturprogramm vom Kabarett über Chanson, Jazz, Klassik, Lesungen sowie Workshops geboten.
Die Bühne und die beiden Macherinnen haben sich schnell einen Namen gemacht, so dass bereits im Herbst 2011 eine namhafte Veranstaltung ihre Zelte im wunderbaren corbo aufschlug: Das Deutsche Chansonfest von Tanja Ries, das bisher im BKA bzw. in der Bar Jeder Vernunft stattfand und u.a. vom Berliner Senat gefördert wird. Auch in diesem Jahr findet das Chansonfest erneut im corbo statt, und zwar vom 18. bis 20. Oktober 2012. Das aktuelle Programmheft bietet viele interessante Künstler aus den Bereichen Kabarett, Chanson, Pop und Singer/Songwriter. Events wie das Festival Brassens im corbo, Eurovision Songcontest auf großer Leinwand und vieles mehr laden dazu ein, dem corbo in Berlin-Treptow einen Besuch abzustatten.










